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Klingende Münze für die klingenden Zimbeln
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Gehören sie schon zum alten Eisen?
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Materialien für Öffentlichkeitsarbeit / Fundraising

Zu den mit Hilfe einer Werbeagentur erarbeiteten Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit zählen ein Fundraising-Ratgeber als Broschüre mit dem Titel ‘Klingende Münze für die klingenden Zimbeln’ zur Finanzierung von Orgelprojekten und ein Image-Flyer unter dem Slogan ‘Gehören sie schon zum alten Eisen?’ zur Spenderwerbung und Sponsorengewinnung. Die Nachfrage dieser beiden Publikationen ist erstaunlich groß und trifft offenbar die Bedürfnisse der Basis recht genau.

Klingende Münze für die klingenden Zimbeln

Die Broschüre beinhaltet auf 28 Seiten unter anderem die Beschreibung von Aktivitäten, die sich unterschiedliche Fördervereine zur Finanzmittelbeschaffung bei Orgelprojekten ausgedacht haben, eine Materialienliste und die Mustersatzung eines Orgel-Fördervereines. Sie ist zum Preis von 4 Euro (incl. Porto) über die Beschäftsstelle zu beziehen (ab 2 Exemplaren je 3 Euro).

Orgelprojekte sind traditionell eine der erfolgreichsten kirchlichen Spenden-Einwerbungskampagnen überhaupt. Bundesweit sind es fast DM 100 Millionen Euro, die von den Gemeinden jährlich in diesem Bereich aufgebracht werden - der weitaus größte Teil davon sind Spendenmittel. Offenbar drücken viele Gemeindeglieder durch ihr finanzielles Opfer aus, welchen Stellenwert für sie der Gottesdienst und seine qualitätvolle Ausgestaltung hat: vielleicht eine Prioritätensetzung der Basis ganz im Sinne lutherischer Praxis ‘… würde ich morgen ein Apfelbäumchen pflanzen’. ‘Ganz nebenbei’ ernährt dieses Geld etwa 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den inländischen Orgelbaubetrieben.

Zuweilen gibt auch es ein neidvolles Schielen innerhalb der kirchlichen Aktionslager auf derart erfolgreiches Tun: ‘Spenden für eine Orgel zu bekommen, ist so viel leichter als für die Jugendarbeit!’ Dabei lassen sich die

Erfolgsrezepte für Orgel- oder Geläutefundraising durchaus auch auf andere Bereiche übertragen:

1. Den Erfolg vor Augen haben. Der Erfolg der Spendeneinwerbung bei Orgel- und Geläuteprojekten beruht nicht zuletzt darauf, daß am Ende der Aktion ein sicht- und hörbares Zeichen mit Erinnerungswert gesetzt wird. Dies kann aber auch eine Spendertafel oder eine Skulptur sein, welche die Erinnerung an den Erfolg eines abgeschlossenen Projektes dauerhaft im Bewußtsein der Gemeinde verankert.

2.
In der Kürze liegt die Würze. Die Spendenaufrufe für Orgeln und Geläute sind durch einen Einweihungstermin zeitlich befristet. Die Spender können sich darauf einstellen, in absehbarer Zeit das Ergebnis ihrer Unterstützung vor Augen und Ohren zu haben. Leistungsträger in Fördervereinen sind eher für einen befristeten Zeitraum als für den Dauereinsatz zu gewinnen.

3.
Ein Ziel im Blick haben. Projekte sollten zielorientiert angelegt und konkret benannt sein. Die allgemeine Bitte um Spenden für die eigene Gemeinde ist nichtssagend, unter Bastelmaterial für den Kindergottesdienst beispielsweise können sich die Kollektengeber etwas vorstellen. Es ist vermutlich sinnvoll, auch bei Stellenprojekten die konkreten Ziele zu benennen, die mittels der Spenden erreicht werden können, anstelle auf den bloßen Erhalt oder die Einrichtung der zu fördernden Personalstelle hinzuweisen.

4.
Saure Arbeit - frohe Feste. Die Auftragsvergabe, der Baubeginn oder der Fertigstellungstermin von Orgel oder Geläute markieren Höhepunkte beziehungsweise Meilensteine des Unterfangens. Spender und Organisatoren können bei einem Fest auf die geleistete Arbeit zurückblicken, das Gemeinschaftsgefühl wird gestärkt, die öffentliche Aufmerksamkeit ist gesichert.

5.
Gute Leistung wird honoriert. Wenn die Spender von der Qualität eines Projektes überzeugt werden können, greifen sie gerne auch etwas tiefer in die Tasche. Das Motto ‘Was nichts kostet, ist nichts wert!’ hat sich im Bewußtsein gerade vieler Kulturinteressierter festgesetzt - seine Auswirkungen auf die Vermarktung anderer qualitätvoller kirchlicher Veranstaltungen wäre zu überdenken.

6.
Schätze entdecken. In jedem Ort gibt es die ‘ewigen Zweiten’, den stellvertretenden Vorsitzenden des Sportvereins, den glücklosen Kandidaten bei der Kommunalwahl etc.. Es ist überaus erfolgversprechend, diese oft sehr motivierten und ideenreichen Persönlichkeiten für die befristete Leitung eines Fördervereines zu gewinnen, in dem sie ihre Kompetenzen unter Beweis stellen und sich im Erfolg des Projektes sonnen können.

7.
Professionelle Werbung zahlt sich aus. Der Fundraising-Ratgeber Klingende Münze für die klingenden Zimbeln wurde bundesweit bereits über 3.000 mal verkauft, das professionell gestaltete Faltblatt zur Gewinnung von Spendern für Orgelprojekte Gehören sie schon zum alten Eisen? bereits über 30.000 mal. Die Mitwirkung von Grafikern und Künstlern bei der Gestaltung von Werbematerial unterstreicht den besonderen Anspruch und spricht Interessentenkreise an, denen das übliche Image kirchlicher Veranstaltungen einfach zu bieder ist.

8.
Konkurrenz belebt das Geschäft. Erfahrungen mit Orgel- und Geläuteprojekten zeigen, daß trotz eines hohen zweckgebundenen Spendenaufkommens in den betreffenden Gemeinden die Höhe der Spenden für diakonische Aufgaben nicht zurückgeht.

9.
Absprache muß sein. Da ‚die Kuh nicht zweimal gemolken werden kann‘, der innerkirchliche Spendenmarkt also begrenzt ist, scheint es sinnvoll, Zielgruppen außerhalb der Gemeinde zu erschließen und diese in verschiedene Projekte einzubinden. Genaue und rechtzeitige Absprachen und Planungen verhindern das Entstehen von Überschneidungen bei verschiedenen Interessengebieten. Zwei etwa dem kulturellen Bereich zuzuordnende Projekte sollten daher nicht gleichzeitig beworben werden.

10.
Erfolg ist ansteckend. Viele Beispiele zeigen, daß Orgel- und Geläuteprojekte dem Gemeindeaufbau zugute kommen und Kennzeichen von aktiver, lebendiger Gemeinde sein können. Die positiven Erinnerungen und Erfahrungen der gemeinschaftlichen Aktivitäten wirken in den betreffenden Gemeinden noch lange nach Fertigstellung der Instrumente nach, so daß auch andere Gemeindegruppen sich anspornen lassen und in ihren Zielsetzungen davon profitieren.

11.
Gemeinsam sind wir stark. Das Motto ‚Alle für einen, einer für alle!‘ ist ein griffiges Bild auch für die Projektfinanzierung in Gemeinden. So gibt zum Beispiel in diesem Jahr der Posaunenchor ein Benefizkonzert für die Einrichtung des Seniorentreffs, im nächsten Jahr backen die Senioren zu Gunsten eines neuen Klaviers für den Kirchenchor.

12. ‘ Ohne Moos nix los!’ Die Motivation oder der Mut einer Gruppierung innerhalb der Gemeinde ein größeres Projekt zu wagen, kann von der Gemeinde, dem Bezirk oder der Landeskirche durch eine Anschubfinanzierung initiiert oder gefördert werden. Bei Orgel- oder Geläuteprojekten etwa wird in der Regel jede zur Sponsorengewinnung eingesetzte Mark durch die hereinfließenden Spenden verfünf- bis verzehnfacht. Die ‘Talente’ sind demnach gut verwaltet.

Gehören Sie schon zum alten Eisen?

Mit dieser etwas provozierenden Frage ist der ‘Image-Flyer’ - wie es in schönem Werbeszenen-Neudeutsch heißt - zur Pfeifenorgel aufgemacht. Die Umschlagseite des Faltblattes zeigt dazu ein typisches Bild aus dem Lager einer Orgelbauwerkstatt: Abgestellte, jedoch offenbar gut erhaltene Orgelpfeifen.


Werbung für die Orgel - ist das zuallererst nicht Sache der einzelnen Orgelbaufirmen? Liegt es nicht in der Verantwortung eines jeden Unternehmens, sich eine gute Ausgangsposition auf dem Markt zu schaffen?

Immer mehr Firmen erkennen den Wert von Werbung und investieren beträchtliche Summen. Die Anzeigenseiten in den Fachzeitschriften werden immer umfangreicher und aufwendiger gestaltet, wobei inzwischen nicht nur die traditionellen Postillen, sondern auch erfolgreiche neue Publikationen von den Firmen zu bedienen sind. Dazu kommen zum Teil sehr professionell gestaltete Firmenbroschüren, welche im Detail über Geschichte, Stil und Qualitätsvorstellungen der einzelnen Betriebe Auskunft geben. Weitere Werbeträger sind CD´s, bei welchen neben den Produktionskosten die zum Teil nicht unerheblichen Honorare der einspielenden OrganistInnen zu Buche schlagen. Erstmals zeigte im Jahr 1998 eine größere Zahl von Orgelbaufirmen Instrumente auf Ausstellungen und Messen: Nach der ‘größten Orgelausstellung des Jahrhunderts’ mit 33 Instrumenten in Bad Herrenalb an Pfingsten stellten im Oktober auf der Fachmesse ‘Ecclesia’ in Ulm über ein Dutzend Pfeifenorgelbauer aus. Einige Orgelbaufirmen schließlich nutzen bereits das Internet, um ihre Leistungen darzustellen und bieten Interessierten ein Informations- und Diskussionsforum.

Jedoch - der überwiegende Teil dieser Werbung wird für ein begrenztes Fachpublikum hergestellt, welches bereits um den Wert, den Sinn und die Vorzüge von Pfeifenorgeln weiß. Eine Legitimation der Orgel an sich ist in diesen Kreisen eigentlich nicht notwendig. Demgegenüber sinkt das Wissen um die Orgel als besonderes Musikinstrument, handwerkliches Spitzenprodukt und Kulturträgerin vor allem in den Randbereichen kirchlicher Öffentlichkeit rapide ab. Bei Orgelprojekten wird häufig deutlich, dass sich zwar die ältere Generation noch mit dem Vorhaben identifiziert und dieses unterstützt, die mittleren und jüngeren Generationen sowohl in den Gemeinden als auch im potentiellen Unterstützerumfeld engagieren sich ideel und finanziell zunehmend seltener.

Gelingt es nicht, zumindest einen Teil der überwiegend entkirchlichten und an anderen Wertemaßstäben orientierten jüngeren Generationen, zumindest aber einen Teil des nachwachsenden Kulturbürgertum für das Thema zu interessieren, wird auf Dauer das Wissen um und der Markt für die Pfeifenorgel weg brechen. Mit Sicherheit stellt ein solches Szenario die weit größere Gefahr für die künftige Flächenpräsenz der Orgel dar als sinkende Kirchensteuereinnahmen und damit verbundene innerkirchliche Spardiskussionen.

Geld ist nach wie vor reichlich vorhanden, ist jedoch zunehmend an anderen als den gewohnten Stellen verteilt und konzentriert. Längst reicht es nicht mehr aus, bei der Finanzierung größerer Orgelprojekte auf die treuen Kirchgänger zu bauen - das innergemeindliche Spendenpotential ist begrenzt und wird zunehmend für andere Aktivitäten bis hin zur Finanzierung von Personalstellen benötigt: Die Kuh kann bekanntlich nicht zweimal gemolken werden.

Fördervereine sind nicht das Allheilmittel, können aber helfen, Zielgruppen außerhalb der Kerngemeinde zu erreichen. Auf Zeit angelegt, bieten der Vorsitz und die Mitarbeit in ihnen ein ideales Betätigungsfeld auch für Führungskräfte und solche, die dies werden wollen - der erfolgreiche Abschluß des Projektes ist schließlich Beweis für die Leistungsfähigkeit der ‘Macher’.

Mäzenatentum und Stiftungswesen beginnen sich immer mehr US-amerikanischen Verhältnissen anzunähern. Sponsoring und Fundraising sind Begriffe, die immer häufiger bei der Finanzierung jedwelcher Projekte Aktivitäten beschreiben, welche das Feld der herkömmlichen Spendensammlung weit hinter sich lassen. Bei der Umsetzung und Übertragung der entsprechenden Methoden auf Orgelprojekte gilt es bestimmte Regeln zu beachten, etwa, dass Sponsoring auf dem Prinzip Leistung - Gegenleistung beruht. Mindestens genau so wichtig wie die Suche nach neuen Spendern ist die Pflege von aktiven Spenderbeziehungen. Eine Einladung an die 20 bisher großzügigsten Spender zu einem niveauvollen Orgel-Event kann ertragreicher sein als ein Gemeindefest.

Professionelles Fundraising setzt Werbung ebenso voraus wie persönliches Engagement. Ist zunächst einmal das direkte Umfeld der Initiatoren von der Sinnhaftigkeit eines Projektes überzeugt, kann aus diesem Kreis ein Multiplikatorenteam gebildet werden. Wird dieses Team nun neben guten Argumenten mit vorzeigbarem Werbematerial ausgestattet, ist die Motivation, das Anliegen des Projektes in der Öffentlichkeit zu vertreten ungleich größer, als wenn die Fundraiser sozusagen ‘mit leeren Händen’ vor potentielle Unterstützer treten müssen.

Das gesellschaftliche Umfeld entwickelt sich zur Informationsgesellschaft weiter. Information muss heute möglichst knapp gehalten, gut aufbereitet und eine seriöse Ausstrahlung haben, wenn sie wahr- und ernst genommen werden will. Sind über ein Produkt oder eine Dienstleistung keine oder nur mangelhafte Informationen vorhanden, werden diese sich langfristig am Markt nicht mehr halten können.

Hier setzt das Projekt des ‘Image-Flyers’ für die Pfeifenorgel an. Eine Arbeitsgruppe der Verreinigung der Orgelsachverständigen Deutschlands (VOD) entwickelte mit Hilfe einer engagierten Werbeagentur ein Faltblatt, welches für unterschiedliche Zwecke und Zielgruppen eingesetzt werden kann.

1. Kurzinformation über Geschichte, Bau und Sinn der Orgel in allgemein verständlicher Sprache (kein Expertenlatein) für das Publikum kirchlicher oder kirchennaher Großveranstaltungen (Kirchentag, Katholikentag, Fachmesse Ecclesia etc.). Das Faltblatt kann dazu an Informationsständen an Interessierte abgegeben werden.

2. Überzeugungshilfe zur Unterstützung der Arbeit von Orgelsachverständigen und Orgelbauern. Pfarr- und Kirchengemeinderäten können die ‘Argumente für die Orgel’ eine wichtige Entscheidungshilfe für die Realisierung eines Orgelprojektes sein.

3. Legitimation für das eigene Orgelprojekt. Es kann in einen größeren Sinnzusammenhang gestellt werden und entkräftet Kritiker, die den örtlichen OrganistInnen gerne ‘persönlichen Lustgewinn’ an der neuen Orgel unterstellen.

4. Mitbringsel bei Hausbesuchen oder beim ‘Klinkenputzen’. In der Wirtschaft und im Finanzwesen zählen knappe, präzise formulierte und gut verpackte Informationen mehr als epische Bittschreiben und langatmige Erklärungen.

5. Einlage in Gemeindebrief. Die Investition in Zusammenhang mit dem ‘Höhepunkt’ des Orgelprojektes, der Einweihung oder auch zum Zeitpunkt der Bestellung lohnt sicher, da über den Kern der Gemeinde hinaus eine Vielzahl ‘treuer Kirchenferner’ angesprochen wird.

Während der Materialsammlung zum Faltblatt wurden Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Kirche angeschrieben und um ein persönliches Statement zur Pfeifenorgel gebeten. Die Reaktion war überwältigend, der Umfang der positiven und ermutigenden Stellungnahmen sprengte bei weitem den zur Verfügung stehenden Platz. Die Zitate konnten größtenteils nur in Auszügen wiedergegeben werden. Da nur hinter dem vollständigen Zitat manche Persönlichkeit auch bildhaft erscheint, sind - verwendbar durchaus als Steinbruch für Orgelfestschriften - die vollständigen Texte hier wiedergegeben.

Erhard Boullion, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Denkmalpflege: Mit der Orgel bin ich in unserer heimatlichen Dorfkirche ‘aufgewachsen’: oft habe ich an besonderen Festtagen als junger Cellist mit dem Organisten zusammen musiziert. Wenn am Gründonnerstag die Orgel verstummt, dann wird jedem offenbar, daß wirklich etwas fehlt, was zur Kirche, zum Gottesdienst, zu unserem Leben dazu gehört. Die Orgel ist für mich immer ein Instrument geblieben, das ich suchte, weil ich es bewunderte: die Vielfalt der Instrumentierung, die Feierlichkeit, ja auch die ‘Religiosität’ der Orgel! Sie kann anmutig leise sein; wenn sie dann zum Crescendo ansetzt, wenn Register nach Register hinzukommt, am Ende die Kraft der Orgel gebieterisch den Kirchenraum beherrscht, dann bin ich nicht nur beeindruckt, sondern oft auch ergriffen von der Erhabenheit dieses königlichen Instruments - vorausgesetzt, Komposition und Organist haben Niveau.

Theo Brandmüller, Komponist: ‘Die Orgel erzieht die Seele…’ (Thomas von Aquin). Thomas von Aquin wußte wohl, warum er gerade diesem Instrument eine ‘Seelenerziehung’ zuschrieb; kein seelisches ‘Tief’ oder ‘Hoch’, was nicht mit dem Klang(farben)reichtum dieser ‘Königin der Instrumente’ auszudrücken wäre: und dies galt für Bachs h-Moll- wie D-Dur-Musik, dies gilt für Kagels ‘Orgeljux’, wie für Messiaens Höhenflüge. … Mich persönlich hat dieses Instrument mein geistiges Licht finden lassen.

Egidius Braun, Ex-Präsident des Deutschen Fussball-Bundes: Orgelmusik ist ein wunderbarer, sehr menschlicher und daher nicht wegzudenkender Träger christlicher Botschaft.

Wolfgang Bretschneider, Präsident des Allgemeinen Cäcilienverbandes für Deutschland: Beim Stichwort ‘Pfeifenorgel’ denke ich immer wieder an ein Wort von Leonardo da Vinci: ‘Wer zur Quelle gehen kann, der gehe nicht zum Krug’. Deshalb gehört für mich diese Instrument nicht zu den 1000 entzückenden Entbehrlichkeiten.

Ursula Engelen-Kefer, Gewerkschafterin: Wer Orgelmusik liebt, muß den Beruf des Orgelbauers sichern. Ich mag Orgelmusik. Deshalb will ich eine Zukunft für dieses qualifizierte Berufsbild - auch aus kulturellen Überlegungen heraus.

Holger Gehrke, Obmann des Evangelischer Posaunendienst in Deutschland:

  • Die Königin der Instrumente zusammen mit den Posaunen des Herrn
  • Vorboten der Himmelschöre!
  • Orgel und Posaunenchor spielen Gottes Wort hervor!
  • Orgel und Blechblsinstrumente bringen gemeinsam die Luft zum Schwingen und das Wort zum Klingen!
  • Wenn der Majestät Gottes durch irdische Mittel Ausdruck verliehen werden kann, dann nur durch die Königin der Instrumente und durch die Posaunen des Herrn!
  • Orgel- und Posaunenklang füllt sehr schnell die Kirchenbank!
  • Die letzte Choralstrophe gemeinsam mit Orgel, Posaunen und Trompeten und allen Oberstimmen: Siehe, das Himmelreich ist nahe!
  • Orgel und Posaunenchor spielen uns zum Himmel vor! Orgelklang und geistig Blech holen uns vom Alltag wech…

Wolfram Graf, Komponist: Sowohl in klanglicher als auch in ästhetischer Hinsicht scheint mir gerade die Orgel dasjenige Instrument zu sein, welches noch ein gewaltiges und wichtiges Potential an Zukunftsperspektiven in sich birgt. Die spirituelle Dimension des Instrumentes, über Jahrhunderte dem sakralen Raum aufs Engste verbunden, trägt in sich die Kraft, auch beziehungsweise gerade über die Auflösung tradierter Formen hinaus, Musik als Spiegel kosmischer Weisheit zu vermitteln und somit den menschlichen Weg in die Freiheit stützend zu begleiten.

Manfred Kock, Ehem. Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland: Was mich immer wieder fasziniert, ist die Fülle der klanglichen Möglichkeiten, die eine Pfeifenorgel bietet: Von der zarten Einzelstimme bis zum rauschenden Plenum, in dem dorch jedes Register seine unverwechselbare Farbe behält, von der strengen Kunst der Fuge zu den breiten Klangmeditationen Messiaens - kein anderes Instrument hat eine solche Weite. Ist die Orgel nicht auch ein gutes Bild für die Kirche: mit der Vielfalt ihrer Stimmen und ihrer Fähigkeit, Dissonanzen aufzutürmen und sie doch endlich zu versöhnen?

Helmut Kohl, Bundeskanzler a.D.: Mehr als jedes andere Instrument versinnbildlicht die Orgel für mich die Einheit von Raum und Klang, die auf besondere Weise den Menschen ganzheitlich anzusprechen vermag. Ein herausragendes Beispiel in diesem Zusammenhang ist für mich der Speyerer Dom mit seiner Orgel. Vor allem dort empfinde ich diese wechselseitige Durchdringung von architektonischer Gestaltung und dem Spiel der Orgel, an der ich, wenn sich die Gelegenheit bietet, auch meine Gäste gerne teilhaben lasse. Ich wünsche mir, daß durch diese Aktion viele Menschen sich dazu anregen lassen, ihre ganz persönliche bereichernde Erfahrung durch den Besuch eines Orgelkonzertes zu erleben.

Karl Lehmann, Ehem. Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz: Wenn manch der Kirche Fernstehender zu den großen Festgottesdiensten mit Orgelmusik oder auch zu Orgelkonzerten den Weg in den Kirchenraum sucht, dann steckt darin durchaus etwas Positives: Die Orgel schafft es offensichtlich mit ihren Stimmen und Schwingungen, ihren lauten und leisen Tönen, ihrem Brausen und Vibrieren, auch dort etwas vom Geheimnis und der Größe Gottes erfahrbar zu machen, wo Gott in unserer Gesellschaft allem Anschein nach keine Rolle mehr spielt. ‘Ihr Klang’, so das II. Vatikanische Konzil, ‘vermag den Glanz der kirchlichen Zeremonien wunderbar zu steigern und die Herzen mächtig zu Gott und zum Himmel emporzuheben’ (Liturgiekonstitution Art. 120). Dank und bitte, Lob und Fragen der Menschen kann sie in ihre Klänge aufnehmen. Zugleich ist sie den Hörenden eine behutsame Predigerin und Missionarin, die tiefer in das Geheimnis Gottes hineinführen kann.

Harald Schmidt, TV-Unterhalter Herr Schmidt (C-Organist!) erteilte die Genehmigung zum Abdruck eines ‘Gemäldes’ aus dem SPIEGEL-Special zur Musik, welches ihn am Spieltisch einer Fantasie-Orgel zeigt.

Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D., Herausgeber von ‘Die Zeit’: Bei aller beruflich verursachten hektischen Betriebsamkeit ist für mich die Musik, das Musizieren am Klavier und früher auch das Orgelspielen oft eine Quelle zur Erfrischung von Geist und Gemüt - genau so wie Johann Sebastian Bach es gesagt hat.

Werner G. Seifert, Ehem. Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Börse AG: Sie gehen recht in der Annahme, daß ich die Orgel als eines der vornehmsten Instrumente außerordentlich schätze. Gleichwohl bin ich doch nur Amateur und fühle mich nicht berufen, in einer Weise über die Bedeutung der Orgel für die Menschen zu reflektieren, die dem Projekt der Orgelsachverständigen in Deutschland angemessen ist.

Hans Tietmeyer, Ehem. Präsident der deutschen Bundesbank: Robert Schneider erzählt in seinem Buch ‘Schlafes Bruder’ wie der Titelheld bei seiner Taufe plötzlich an zu schreien fing: ‘Er jubilierte, denn er vernahm um ersten Mal in seinem Leben die Klänge einer Orgel. Er jubilierte über die Entdeckung der Musik’. Kirchenraum und Orgel gehören für mich zusammen. Denn gute Orgelmusik ist immer auch eine besondere Form des Gottesdienstes.

Antje Vollmer, Thelogin und Publizistin: Der Klang der Orgel - manchmal umwerfend wuchtig, manchmal fast mystisch - läßt uns gelegentlich glauben, daß die Kirchen ursprünglich um ihre Orgeln herumgebaut worden sind: nach oben hin kaum Grenzen und links und rechts möglichst viel Farbe. Kein anderes Instrument bietet soviel Kosmos.

Nicht nur Orgelbaufirmen, auch OrganistInnen und Orgelsachverständige müssen gleichermaßen daran interessiert sein, daß auch künftig qualitätvolle Pfeifenorgeln entstehen können. Dazu reicht es künftig nicht mehr aus, daß Orgeln handwerklich und künstlerisch sauber gebaut und gespielt werden: Jede und jeder im Umfeld der Orgel Beschäftigte ist persönlich mit verantwortlich dafür, daß das öffentliche Bewußtsein für dieses Instrument weiterhin und immer wieder neu positiv geprägt und besetzt wird.

Weisen Sie bei geplanten Orgelprojekten die Verantwortlichen in Gemeinden und Fördervereinen immer wieder auf das inzwischen über 30.000 mal verteilte Werbe- und Sponsorenfaltblatt hin.

Bei der Bestellung gelten folgende Staffelpreise:

10 Stck. 5.00 €

(Die Faltblätter werden nur in 10er Stückelung abgegeben)

ab 20 Stck./pro Stck. 0,40 €
ab 100 Stck./pro Stck. 0,35 €
ab 500 Stck./pro Stck. 0,30 €
ab 1.000 Stck./pro Stck. 0,25 €