Vorstand + Satzung

Zum Vorstand der VOD gehören seit 2016:

Christoph Keggenhoff, 1. Vorsitzender, OSV, Speyer
Dr. Martin Kares, 2. Vorsitzender, OSV, Karlsruhe

Holger Gehring, OSV, Dresden
Nils Hücklekemkes, Denkmalpfleger, Karlsruhe
Prof. Dr. Michael Kaufmann, OSV, Annweiler
Thomas Wilhelm, OSV, Frankfurt a.M.
Christoph Zimmermann, OSV, Erfurt

S A T Z U N G der Vereinigung der Orgelsachverständigen Deutschlands:

§ 1
Name und Sitz
Die Vereinigung führt die Bezeichnung „Vereinigung der Orgelsachverständigen Deutschlands“, im folgenden „Vereinigung“ genannt. Sie hat ihren Sitz am Dienstort des Vorsitzenden.

§ 2
Zweck und Aufgaben
Die Vereinigung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, und zwar insbesondere durch:
a) Pflege und Förderung der Zusammenarbeit der Orgelsachverständigen durch Tagungen, Kurse, Informationsblätter und Publikationen;
b) Förderung der Ausbildung und Fortbildung von Orgelsachverständigen;
c) Beratung von Kirchenleitungen und Denkmalämtern und Erstellung von Gutachten in Orgelfragen.
Die Vereinigung ist selbstlos tätig.

§ 3
Mitgliedschaft
Die im Bereich der Bundesrepublik haupt- und nebenberuflich tätigen Orgelsachverständigen der Landeskirchen, Diözesen und Denkmalämter und andere an den Aufgaben interessierte Personen aus dem Bereich der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) können Mitglieder werden.
Landeskirchen, Diözesen und Denkmalämter können der Vereinigung als korporative Mitglieder beitreten.
Andere an den Aufgaben der Vereinigung interessierte Personen können auf Beschluss des Vorstandes an den Veranstaltungen der Vereinigung teilnehmen.
Die Mitgliedschaft verpflichtet zur Zahlung eines Mitgliedsbeitrages.
Die Aufnahme in die Vereinigung erfolgt durch den Vorstand. Die Mitgliedschaft endet
a) durch Austrittserklärung spätestens bis 30. September zum Ende des Jahres,
b) durch Ausschluss durch den Vorstand, wenn das Mitglied seinen Verpflichtungen nicht nachkommt oder gegen die Interessen der Vereinigung handelt,
c) durch den Tod des Mitgliedes.

§ 4
Mitgliederversammlung
Zur Mitgliederversammlung gehören die Mitglieder der Vereinigung. Korporative Mitglieder werden durch einen Beauftragten vertreten. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar. Die Mitgliederversammlung tritt alle zwei Jahre zusammen, in der Regel bei einer Tagung der Vereinigung. Die Mitglieder werden durch den Vorsitzenden spätestens drei Monate vorher unter Angabe der Tagesordnung eingeladen.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist und an alle Mitglieder der Vereinigung versandt wird.
Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
a) Wahl des Vorstandes;
b) Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen;
c) Entgegennahme des Zweijahresberichtes des Vorsitzenden;
d) Wahl von zwei Kassenprüfern, Entgegennahme des Kassenberichtes und Entlastung des Vorstandes;
e) Beratung über die Arbeit der Vereinigung;
f) Änderung der Satzung (§ 8).

§ 5
Vorstand
Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte den Vorsitzenden und 6 weitere Vorstandsmitglieder.
Bei der Zusammensetzung des Vorstandes soll auf eine paritätische Vertretung beider großen Kirchen geachtet werden.
Die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder beträgt 6 Jahre.
Der Vorsitzende führt die laufenden Geschäfte. Er kann einzelne Aufgaben mit Zustimmung des Vorstandes an andere Mitglieder delegieren. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.

Die von der Mitgliederversammlung gewählten Vorstandsmitglieder können bei Bedarf bis zu drei weitere stimmberechtigte Vorstandsmitglieder berufen und entlassen, die bestimmte Funktionen übernehmen (z.B. Leiter der Ausbildungskurse, Öffentlichkeitsarbeit, Schriftleitung).
Der Vorstand ist treuhänderischer Inhaber des Vereinsvermögens.

Vorstandsbeschlüsse sind dann gültig, wenn mindestens 4 gewählte Mitglieder ihr Votum zu einem Antrag abgeben. Voten können persönlich oder schriftlich (auch per email) abgegeben werden.

§ 6
Rechnungsführung
Alle Ausgaben und Einnahmen sind durch den Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter anzuweisen und in einer Gesamtrechnung zu erfassen. Diese wird im Abstand von zwei Jahren geprüft (vgl. § 4). Das Ergebnis wird in einem Bericht der Mitgliederversammlung vorgelegt.

§ 7
Sicherung und Zweckbestimmung
Mittel der Vereinigung dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Vereinigung. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken der Vereinigung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Eine persönliche Haftung eines Mitgliedes gegenüber Gläubigern ist ausgeschlossen.

§ 8
Änderung der Satzung
Beschlüsse über eine Änderung der Satzung bedürfen der Zweidrittelmehrheit der bei der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder. Eine vorgesehene Änderung der Satzung ist auf die Tagesordnung der nächsten Mitgliederversammlung zu setzen und den Mitgliedern mit der Einladung mitzuteilen.
Die Änderung des Zweckes der Vereinigung oder eine anderweitige Verwendung des Vermögens ist nur zulässig, wenn die Gemeinnützigkeit gewahrt bleibt.

§ 9
Auflösung der Vereinigung
Die Auflösung der Vereinigung kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Für die Beschlussfassung gilt § 8, Abs. 1. Bei Auflösung der Vereinigung und bei Wegfall des bisherigen Zweckes fällt das Vermögen zu gleichen Teilen an die Evangelische Kirche in Deutschland und den Verband der Deutschen Diözesen zur Förderung des Orgelwesens.

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Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung in Wiesbaden-Naurod 1995 grundsätzlich als Geschäftsordnung beschlossen. Sie wurde 2004 in Hamburg durch die Mitgliederversammlung ergänzt.